Neben den unten aufgeführten Veranstaltungen sind natürlich eine Reihe weiterer Themen oder Schwerpunktsetzungen möglich, abgestimmt auf Zielgruppe oder Region. Bei Interesse einfach fragen...
Umfang: ca. 3 Stunden
"Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!" - so lautet ein chinesisches Sprichwort. Auch die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus beginnt mit dem ersten Schritt: "Rechtsextremismus erkennen" zu können!
Das Erscheinungsbild der rechten Szene ist innerhalb der normalen Jugendmode immer schwerer erkennbar. Bestimmte einmal der klassische Skinhead-Look das Erscheinungsbild der Szene, findet heute die Identifikation über versteckte Symboliken oder Modemarken statt, die auf den ersten Blick keine Anhaltspunkte für Rechtsextremismus zu geben scheinen.
Die Veranstaltung soll einen Überblick über die verwendete Symbolik, Modemarken und Codes geben, die aktuell in der rechtsextremen Szene Verwendung finden.
Umfang: ca. 6 Stunden
Die Rechtsextremistische Szene hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Vielfach ist es gelungen mit rechten Parolen, Mode und Codes weit in den jugendkulturellen Mainstream zu gelangen. Ihre Aktivisten treten offensiv auf, auch in der Schule. Sind doch gerade die 12-17jährigen Zielgruppe für ihre Agitation geworden.
Diese Veranstaltung soll einen Überblick darüber geben, mit welchen Strategien rechtsextremistische Organisationen versuchen, Einfluss zu gewinnen. Welche Wege führen dabei in die rechte Szene und wie werden sie geebnet.
Dabei ist es wichtig zu wissen, wie die Institution Schule in rechtsextremistischen Kreisen dargestellt wird. Wie sehen Sie sich selbst, wie ihre Gegner und welche Rolle spielt die Schule in der rechtsextremistischen Propaganda?
Schließlich sollen Methoden und Gegenstrategien vorgestellt werden. Auch können eigene Erfahrungen im Umgang mit Rechtsextremisten diskutiert werden.
Umfang: ca. 1,5 Stunden
Die Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Nicht nur was das äußere Erscheinungsbild betrifft: Der Versuch, das Skinhead-Image des dumpfen Schlägers abzulegen und die organisierte Bildung von rechten Nischen in diversen Jugendkulturen sind dabei nur zwei Aspekte.
Auch in den Themen und in der Art, wie diese vermittelt werden, hat ein deutlicher Wandel stattgefunden. Neben offen fremdenfeindlichen Kampagnen wurde die soziale Frage wieder entdeckt, Globalisierung und Tierschutz sind weitere Beispiele der inzwischen breiten Themenpalette. Das Anknüpfen an populistische Themen oder das Aufgreifen politischer Kampagnen gehört dabei genauso zur Strategie, wie gezielte Provokation und die offen gesuchte Konfrontation mit dem politischen Gegner.
Dabei ist das Selbstbild klar: Als Vollstrecker der vermeintlichen "Volksmeinung" sehen sie sich als aktive Elite, die für die schweigende Masse spricht. Stichworte wie Leitkultur oder Minarettverbot werden bereitwillig aufgegriffen und weitergeführt.
Diese Wandlung geschah nicht zufällig, sondern ist Teil einer neuen Strategie. Wie sieht diese nun im Ganzen aus, vorauf bezieht sie sich und wer sind die politischen Akteure? Diesen Fragen soll in dem Vortrag nachgegangen werden.
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